{"id":2808,"date":"2011-06-19T20:53:00","date_gmt":"2011-06-19T18:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/arnwiesen.net\/wpt\/?p=2808"},"modified":"2022-07-08T07:40:13","modified_gmt":"2022-07-08T05:40:13","slug":"die-36-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/arnwiesen.net\/wpt\/2011\/die-36-nacht\/","title":{"rendered":"Die 36. Nacht"},"content":{"rendered":"\n<p>Statt Party bei Christine gab es f\u00fcr Ulli und Rosi ein interessantes Alternativ-Programm. Bei dem mit Topl\u00e4ufern aus Afrika besetzten Starterfeld (629) hatten wir mit dem Ausgang von Deutschlands\u00a0\u00e4ltesten\u00a0City-Stra\u00dfenlauf\u00a0nat\u00fcrlich nichts zu tun. Die Atmosph\u00e4re war dicht gedr\u00e4ngt und super.\u00a04 Runden \u00fcber die Zuschauer ges\u00e4umte Hauptstra\u00dfe hat schon was. Da macht es auch nichts, wenn man schon in der 1. Runde von den fliegenden Afrikanern \u00fcberrundert wird. Mit unter 29 Minuten, f\u00fcr diese 6er-Gruppe, w\u00fcrde selbst Doping nicht helfen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"320\" src=\"https:\/\/arnwiesen.net\/wpt\/wp-content\/uploads\/2011\/31nacht.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1067\" srcset=\"https:\/\/arnwiesen.net\/wpt\/wp-content\/uploads\/2011\/31nacht.jpg 480w, https:\/\/arnwiesen.net\/wpt\/wp-content\/uploads\/2011\/31nacht-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 85vw, 480px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wir drehen also brav unsere Runden, vorbei an den vielen Zuschauern und Partyzelten. Die Laufstrecke&nbsp;ist mit ihren 2 Steigungen &#8211; eine kurz und heftig, eine lang und qu\u00e4lend &#8211; recht anspruchsvoll. Gelaufen werden klassische 6 engl.&nbsp;Meilen &#8211; das sind 9654 m. Leichter Nieselregen in&nbsp;Runde 2 ist&nbsp;eher angenehm. Rosi setzt sich fr\u00fchzeitig von Ulli ab und setzt mit unter 55 Minuten einen neue Bestzeit. Ulli verfehlt mit 9 Sekunden nur knapp die Stundengrenze.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>36. Nacht von Borgholzhausen&nbsp;&#8211; 6 Meilen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td>Starter<\/td><td>AK Platz<\/td><td>Platz M\/W<\/td><td>Laufen<\/td><\/tr><tr><td>Edea, Tola Bane&nbsp;(\u00c4thiopien)<\/td><td>1. M20<\/td><td>1.<\/td><td>00:28:08,3<\/td><\/tr><tr><td>Kiprono Too, Wilson&nbsp;(Kenia)<\/td><td>2. M20<\/td><td>2.<\/td><td>00:28:11,8<\/td><\/tr><tr><td>Kipruto, Sammy (Kenia)<\/td><td>1. M30<\/td><td>3.<\/td><td>00:28:46,9<\/td><\/tr><tr><td>Daudi Lwabe, Joseph (Tansania)<\/td><td>3. M20<\/td><td>4.<\/td><td>00:28:58,3<\/td><\/tr><tr><td>Kasitit, Michael (Kenia)<\/td><td><\/td><td>5.<\/td><td>00:28:58,9<\/td><\/tr><tr><td>Rosi<\/td><td>10.<\/td><td>542.<\/td><td>00:54:43,8<\/td><\/tr><tr><td>Ulli<\/td><td>43.<\/td><td>604.<\/td><td>01:00:09,9<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Nacht von Borgholzhausen&#8220; lockt \u00fcber 2.200 L\u00e4ufer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Quelle: Radio G\u00fctersloh &#8211; 20.06.2011<\/p>\n\n\n\n<p>Die Organisatoren der &#8222;Nacht von Borgholzhausen&#8220; sind zufrieden. Mit mehr als 2.200 L\u00e4ufern gab es am Samstag einen Starter-Rekord. Trotz schlechter Wetterbedingungen kamen die L\u00e4ufer in Scharen. Im Hauptrennen gewann zum ersten Mal ein L\u00e4ufer aus \u00c4thiopien. Bester heimischer L\u00e4ufer wurde Dirk Strothmann vom LC Solbad Ravensberg auf Rang Zehn. Bei den Frauen konnte sich eine Kenianerin den Sieg sichern; Sabine Engels vom LC Solbad Ravensberg wurde Sechste. Neben dem Hauptrennen gab es unter anderem auch L\u00e4ufe f\u00fcr Kindergarten- und Schulkinder, sowie Inline-Skater.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Nacht von Borgholzhausen \u2013 Kenia-Phalanx rennt dem Feld davon!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Quelle:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.lcsolbad.de\/news\/nacht-aktuell\/kenia-phalanx-rennt-dem-feld-davon.html\">http:\/\/www.lcsolbad.de\/news\/nacht-aktuell\/kenia-phalanx-rennt-dem-feld-davon.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Borgholzhausen Haller-Kreisblatt -(cwk). Als sieben Kenianer in hohem Tempo die Freistra\u00dfe hinab jagten und dem Feld bereits davoneilten, ahnte man es schon: Da bildete sich eine Zwei-Klassen-Gesellschaft und das Publikum sah eigentlich zwei Rennen in einem. Nie zuvor war die Phalanx der schwarzen Gazellen so geschlossen, die Trennung von der deutschen sprich: ostwestf\u00e4lischen Konkurrenz so deutlich.<br>&nbsp;<br>Allerdings hatte diese kenianische Gala nicht nur gl\u00fcckliche Aspekte: Einen der Sieganw\u00e4rter, Kenneth Koros, erwischte es b\u00f6se, als er sich den Fu\u00df vertrat und verletzt ausschied. Behandelt wurde er vom LC-Mitglied Dr. Hermann Mu\u00dfgnug, der als Rennarzt f\u00fcr den erkrankten Dr. Eckart Happich eingesprungen war. So blieb ein Sextett \u00fcbrig, in dem noch in der Schlussrunde jeder f\u00fcr den Sieg in Frage kam. Am Ende lagen nur f\u00fcnf Sekunden zwischen den Pl\u00e4tzen 1 und 6 ein Novum in der \u00bbNacht\u00ab-Geschichte und eine eindrucksvolle Premiere \u00fcber die neue Distanz von sechs Meilen.<br>&nbsp;<br>Klarer, als es die offizielle Ein-Sekunden-Differenz aussagt, setzte sich im Spurt der von den meisten Experten favorisierte Vorjahrsdritte Stanley Muiruri (so die Schreibweise nach Auskunft seines Managers) durch. Ich war motiviert, erkl\u00e4rte er, und habe mich speziell auf diesen Lauf vorbereitet. Dazu diente erst am Donnerstag ein 5000-m-Bahnrennen in Belgien, das Muiruri in vorz\u00fcglichen 13:38 Min. absolvierte. Vorgestern nutzte er seine beim Deb\u00fct vor zw\u00f6lf Monaten erworbenen Streckenkenntnisse.<br>&nbsp;<br>Dasselbe gilt f\u00fcr seinen h\u00e4rtesten Widersacher an diesem Abend, Matthew Kipchirchir Kosgei. Sein Sprung vom siebten auf den zweiten Rang kommentierte er so: Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, es war ein gutes Rennen, auch von der Stimmung her. Das Gespr\u00e4ch mit dem sympathischen Kenianer kam auch darauf, dass sein noch als Oldie erstaunlich schneller Vater Kipsubai Koskei fr\u00fcher mehrmals hier gestartet ist. Den Bronzerang belegte ein Deb\u00fctant, der 2007 noch in der Jugendklasse startberechtigte Charles Korir.<br>&nbsp;<br>Das Schattenrennen der Ostwestfalen<br>&nbsp;<br>In respektvollem Abstand zu den Ostafrikanern ging der \u00bbSchattenwettkampf\u00ab der Ostwestfalen \u00fcber die B\u00fchne. Doch auch hier gab es eine klare Abstufung und Hierarchie zumindest was die Nr. 1 betrifft: Elias Sansar, der 28-j\u00e4hrige Lipper kurdischer Herkunft, lag zwar fast anderthalb Minuten hinter dem sechsten Kenianer, lief aber der regionalen Konkurrenz um mehr als eine Minute davon. Belohnt wurde er endlich mit einem Top-Ten- und Pr\u00e4mienrang. Und noch mit einer Zeit unter 30 Minuten, die f\u00fcr OWL-L\u00e4ufer auch k\u00fcnftig eine Traummarke bleiben d\u00fcrften: 29:58 Ma\u00dfarbeit.<br>&nbsp;<br>Dabei hat mich Anfang der Woche noch eine Erk\u00e4ltung erwischt, berichtete er, Montag f\u00fchlte ich mich bei Tempol\u00e4ufen schon nicht gut, Mittwoch stellte sich starker Husten ein. Die Erleichterung, dass es dennoch geklappt hat, war dem dreimaligen Hermannslaufsieger anzumerken. Zufriedenheit auch bei den N\u00e4chstplatzierten: Es ist hervorragend f\u00fcr mich gelaufen, auch die Atmosph\u00e4re stimmte, bilanzierte der Nightcup-Spitzenreiter, Sansars LG-Kollege Stefan Fromme. \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich der Bielefelder Volkmar Rolfes. Bei der Siegerehrung sah man dem Meller Ingo Assmann (im Vorjahr 18.) die Freude \u00fcber seinen 10. Rang an.<br>&nbsp;<br>Und die Solbader? \u00dcberraschend war auch Dirk Strothmann angetreten: Ich wusste das selbst erst heute Mittag, als die Kinderbetreuung gesichert war. Er habe ja kaum Tempotraining gemacht, wunderte sich der 38-J\u00e4hrige selbst \u00fcber seine Leistung als Elfter vor seinem Bruder J\u00f6rn. Zu einem hautnahen Duell zwischen beiden kam es diesmal nicht, Dirk war 43 Sekunden voraus. Drittbester LC-Starter vor Elmar Remus wurde M45-Klassensieger Bernd Nedderhoff auf Rang 18.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Statt Party bei Christine gab es f\u00fcr Ulli und Rosi ein interessantes Alternativ-Programm. Bei dem mit Topl\u00e4ufern aus Afrika besetzten Starterfeld (629) hatten wir mit dem Ausgang von Deutschlands\u00a0\u00e4ltesten\u00a0City-Stra\u00dfenlauf\u00a0nat\u00fcrlich nichts zu tun. Die Atmosph\u00e4re war dicht gedr\u00e4ngt und super.\u00a04 Runden \u00fcber die Zuschauer ges\u00e4umte Hauptstra\u00dfe hat schon was. Da macht es auch nichts, wenn man &hellip; <a href=\"https:\/\/arnwiesen.net\/wpt\/2011\/die-36-nacht\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDie 36. 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